Neuigkeiten

Hallo zusammen,
in den letzten Wochen war es sehr hier still um mich.
Das lag daran, dass ich viele Dinge zu erledigen hatte.
Unteranderen habe ich zwei Sensibilisierungsschulungen zum Thema:
„Menschen mit Schriftsprachproblemen: Erreichen, Ansprechen, Weiterleiten“ mit geleitet.
Auch habe ich angefangen Texte in leichter und einfacher Sprache zu prüfen und zu übersetzen. Mit dabei waren zb. Aufträge für die Stadt Frankfurt.
Aktuell bilde ich mich in Bereich Workshops und Schulungen weiter. Um diese noch besser gestalten zu können.
Bald erscheint mein Debüt Roman »Nimmerlands« Fluch in Drachenmondverlag. Das ist ein sehr aufregendes Erlebnis für mich.
Am Donnerstag, den 07.09. um 18 Uhr bin ich am Bundesplatz Kino in Berlin-Wilmersdorf um dort mit der Regisseurin Anke Hentschel und Mitarbeiter des Grundbildungszentrum Berlin eine Podiumsdiskussion zum Film „Unbelehrbar“zu führen.
In Oktober geht es für mich, wieder für ein Paar tage auf die Frankfurter Buchmesse. Worauf ich mich schon sehr freue.

 

 

Bilder leichte sprache im pdf Dokument:

Bilder ©Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen Illustrator Stefan Alberts, Atelier Fleetinsel 2013

 

Neues Projekt

Ich möchte in Rahmen meines Projektes als Inklusionsbotschafterin ein E-Book herausbringen.

Dieses Buch soll eine Sammlung von Kurz-geschichten oder Gedichte beinhalten.
Alles zum Thema Inklusion ist willkommen.
Ihr könnt über euer Leben mit Behinderung oder Krankheit schreiben.
Vielleicht habt ihr erst als Erwachsene das Lesen und schreiben gelernt, und wollt jetzt euer Können unter Beweis stellen.
Vielleicht habt ihr ein Therapie-hund, und wollt etwas über ihn schreiben.
Auch Menschen ohne Handicap sind willkommen.
Alles ist erlaubt, nur keine Gewalt und kein Sex.
Zum Schluss werde ich die schönsten Geschichten zusammen mit einer Jury raussuchen.
Dabei ist es ganz egal, ob ihr nicht gutschreiben könnt oder ob ihr viele Fehler macht.
Da es um Inklusion gehen soll, werde ich das auch nicht Koregieren lassen.
Niemand braucht Angst zu haben, mit vielen Fehlern zu schreiben.
Das E-Book soll es dann bei Amazon, Thallia, usw geben.
Es soll für jeden zugänglich sein, das heißt auch das wir es am Ende kostenlos anbieten. Also kein Geld damit verdienen werden. Ich auch nicht
Es wird es ein professionelles Cover geben, was ich von einem Teil meines Stipendiums des Inklusionsbotschafter Finanzieren werde.

Wenn ihr also Lust habt, einmal in einen Veröffentlichten E-Book als Autorin oder Autor mitzuwirken dann schreibt doch eure Geschichte an.

alex.ernst@seeletrifftwelt.de

Und hie die Eckdaten.

Bis September müsst ihr mir eure Geschichte oder euer Gedicht schicken.
Alles zum Thema Inklusion ist erlaubt.
Aber es dürfen keine Gewalt und keine sexuellen Handlungen dabei sein.
Ich wähle mit einer Jury zusammen die besten Geschichten aus.
Das Buch wird es nur online geben.
Und niemand bekommt Geld dafür.
Es wird kostenlos hochgeladen.
Das E-Book bekommt eine professionelles Cover.
Die Kosten für das Cover werde ich von meinem Stipendiums-Geld tragen.
Sobald ihr mir eure Geschichte schickt, gebt ihr mir die Erlaubnis diese Veröffentlichen zu dürfen.
Ob ihr dabei seid, erfahrt ihr Anfang Oktober.
Dann wird es auch eine Facebook Gruppe geben, in der wir alle sein können.

alex.ernst@seeletrifftwelt.de

Sonderwelt Werkstatt

Da gerade das Thema Werkstatt groß in den Medien war, dachte ich mir ich schreibe auch mal ein paar Zeilen dazu. Es fiel mir ganz und gar nicht leicht. Die ganze Zeit habe ich das Gefühl damit ein Tabu zu brechen, nein eigentlich sogar ein Verbrechen zu begehen.  Ich habe mich dann dazu entschlossen keine bestimmten Begebenheiten zu erzählen oder den Namen der Werkstatt zu nennen. Aber ich finde es wichtig auf Missstände Aufmerksam zu machen.

Es kann schnell passieren das ein Mensch in solch einer Sonderwelt abgeschoben wird, bei mir war der Übergang schleichend.

Nach einen langen Krankenhaus Aufenthalt, habe ich meinen Job als Integrationshelferin verloren. Damit kam die große Arbeitslosigkeit und dann das reinrutschen in Hartz vier.

Nach drängen einiger Menschen „ich solle wieder was machen“, schlug man mir die Werkstatt für Psychisch kranke vor. Da ich damals immer dachte, die Helfer würden besser wissen was für mich gut ist, beugte ich mich, und stieg als Betroffene in das Boot Richtung Sonderwelt.

In der Werkstatt gab es verschiedene Bereiche, da für mich das Sortieren von Schrauben oder Packen von Dingen nicht in Frage kam, landete ich in der Küche. Schnell merkte ich, das ich als Behinderter nicht viel zu melden hatte. Einige Anleiter haben allein durch ihr Verhalten klargemacht, dass ich nicht so viel Bedeutung habe wie sie.

Da ich mir sicher war, an einen Geschützten Arbeitsplatz gelandet zu sein, kam ich nur schwer damit zurecht, dass dort ein sehr rauer Ton und viele Erniedrigungen seitens einzelner Anleiter Alltag war. Es gab eine ganz klare Rangordnung, in der waren meine Männliche Arbeitskollegen klar weit Oben. In den Paar Jahren wo ich dort war, habe ich viel erlebt. Alltäglich waren aber die Erniedrigungen und das sich Lustig machen, einiger Anleiter.  Manchmal in Beisein meiner Kollegen. Ich hatte das Gefühl, das sich nicht viel um meine Würde geschert wird. Oder ich als Erwachsene selbstständige Person degradiert werde zum „schätzelein“. Es kam dann soweit, dass ich regelrecht Panik entwickelte dort hingehen zu müssen. Abends klangen schon das Lachen und die dummen Sprüche manches Anleiters in meinen Ohren, die am nächsten Tag auf mich warten würden.

Hinzu kam, dass einige Männliche Kollegen ihre „Wollust“ nicht in Griff hatten. So gab es für uns Weibliche Kolleginnen oft ein Klapps auf dem Hintern, oder aber die Information wie aufgeregt ihr „kleiner Kollege“ ist.  Ansonsten war das Klima unter uns Mitarbeitern aber gut und Kollegial.

Der Sozialdienst war bemüht auf meine Beschwerden und die meiner Kollegen einzugehen.  Leider wurde mir aber nicht wirklich geholfen, da sie die Betroffenen Anleiter immer fragten ob das so stimmte. Natürlich verneinten sie das. Die Situationen danach waren alles andere als angenehm.

So war ich gefangen in einer Spirale. Ich hatte das Gefühl nicht ernst genommen zu werden. Das ich mir alles nur einbilde und ich froh sein kann hier einen Arbeitsplatz gefunden zu haben.

Wenn ich an die Zeit zurückdenke, bleibt mir oft die Spucke weg Ich zweifele an meinen Verstand und denke das kann nicht sein. Allerdings würde ich ihnen aber auch auf dem Tisch tanzen, denn solche Verhältnisse sind inakzeptabel. Dennoch sei gesagt das es unter den Anleitern auch wirklich hingebungsvolle und Respektvolle Anleiter gab.

Neuigkeiten

 

Hallo ihr lieben,

Nun bin ich schon eine Weile Inklusionsbotschafterin. Ihr seid bestimmt neugierig was sich in den Letzten Monaten so getan hat.

Dann macht es euch mal Bequem, denn ich werde ich euch  Berichten was sich so ergeben hat.

Ende2 2016 habe ich damit angefangen Psychotherapeuten anzuschreiben, und ihnen die Situation von Menschen mit einen Lernhindernis zu beschreiben. Und zwar das Betroffenen selten einen Therapieplatz bekommen auf Grund der Diagnose „Lernbehindert“ ich verwies auf die Behindertenrechtskonvention und nannte einige Artikel daraus. Außerdem berichtet ich von eigenen Erfahrungen mit diesem Stigma und fragte ganz gezielt ob sie mit Menschen mit einen Lernhindernis arbeiten. Da es mein großes Ziel ist, eine Liste zu erstellen um diese Betroffenen bereit zu stellen.

Damit die Diskriminierung der Abweisung zukünftig so gering wie möglichst so gering wie möglich ist. Und Betroffenen schon bei der Suche der Mut vergeht.

Leider haben von den vielen Vielen Therapeuten nur zwei geantwortet. Eine war sehr geschockt über die Tatsache, dass es im Jahr 2016, immer noch solche Ausschlusskriterien gibt. Sie war sofort bereit sich auf meine Liste aufnehmen zu lassen. Eine andere wiederum, machte mir deutlich des Menschen mit einer „Lernbehinderung“ weitaus mehr von kreativen Angeboten profitieren. Und sie Menschen mit diesem Handicap nicht behandelt. Diese Antwort löste einigen Unmut bei mir aus, da sich wieder einmal bestätigte was ich so oft erlebte und von Betroffenen höre.

Gut, aber so leicht gebe ich nicht auf! Ich habe ein festes Ziel. Also wendete ich mich an die Psychotherapeuten Kammern des Landes, schilderte ihnen die Situation und bat um Hilfe. Leider sahen sie sich nicht in der Verantwortung und verwiesen mich auf die Ärzte Kammern des Landes. Also gut dachte ich mir, dann schreibe ich die halt an. Erklärte erneut die Situation und sagte das die Psychotherapeuten Kammern mich zu ihnen verwiesen haben. Schnell bekam ich auch Antwort, sie können nichts für mich tun, ich solle mich an die Psychotherapeuten Kammern wenden. Eine Dame der Ärzte Kammer, reif mich zurück, dies war zum Teil ein gutes aber auch ernüchterndes Gespräch.

Nach dem ich das ganze Pink-Ponk spielen hinter mich gebracht habe, schrie ich Frauen Projekte an. Hier war und ist die Resonanz groß. Ich werde im nächsten Jahr zu den verschiedenen Projekten fahren um dort zu Referieren. Ich stehe in guten Austausch mit ihnen und bin gespannt was die Zukunft bringt.

Ein weiterer Punkt ist das Thema Stigma Auflösen, hier habe ich den Elternverein Gemeinsam-Leben Gemeinsam-Lernen angeschrieben. Und ihnen von mir Berichtet. Das ich vor 17 Jahren mit der Fehldiagnose „Lernbehindert“ auf einer Förderschule abgeschoben wurde. Und was es heute noch für mich bedeutet. Hier stehe ich auch in Kontakt was mich sehr glücklich macht.

In Februar gab es viel Aufregung um mich. Die Zeitschrift Freundin brachte einen großen Artikel über mein Leben als Funktionale Analphabetin raus. Für mich war es ein Experiment und ein Abenteuer was aber trotzdem einiges in mich Ausgelöst hat. Die Rückmeldungen waren enorm Positiv, In den Bereich Funktionaler Analphabetismus passiert gerade so viel, leider aber noch zu wenig, in Bereich Inklusion. Hier werde ich immer mal wieder, etwas in Rahmen meines Inklusionbotschafter seins versuchen zu bewegen und weiterhin Öffentlichkeit schaffen.

In den nächsten Wochen werde ich es ein bisschen Ruhiger angehen lassen, da ich noch ein MRT vor mir habe, im dem ein Fibrom in meinem Bein auf dem Grund gegangen wird. Dann geht es Ende März noch in die Spezialsprechstunde der Neurochirurgie um alle Befunde zu besprechen. So das ich wahrscheinlich in April einmal unters Messer muss, um mein Fibrom zu entfernen da es schmerzen verursacht. Ich bin jedenfalls gespannt nein eigentlich ziemlich nervös.

Ansonsten genieße ich die neue Wohnung und die Nähe zum Wald und zum See. Es ist immer wieder ein Ort des Kraft-Tankens und der Ruhe.

So das war es auch schon von mir.

Seid lieb Gegrüßt.

Mit Jan-Patrik Kleen in Interview

 

Heute, möchte ich euch Jan Patrik Kleen vorstellen, er ist ein Aktivist und setzt sich für die Rechte von Menschen mit Hindernissen ein.

1. Magst du dich einmal vorstellen

Bild :Marc Patzer Genehmigt durch Jan Kleen

ich heise jan-patrick kleen und bin 23 jahre ald ich bin am 22 7 1993 in oldenburg geboren mein gewicht 1150 g meine göse 40 cm   ich bin 10 wochen zu für auf die welt gekommen dar duch habe ich eine enwiklungs fersögerung und adas 

 

 

2. Wie kam es dazu, das du dein Projekt Hand in Hand gegen Intoleranz und Gewalt ins Leben gerufen hast?

ich habe das projekt Hand in Hand gegen Intoleranz und Gewalt  ins leben gerufen um auf uns meschen mit einer behinderung auf merksam zu machen und auf meschen die wie ich ser viel gewalt und aus grtzung er faren haben den es ist fichitg das man dar gegen was machen tu  den gewald und mobbing und aus grsung ist es was wir nicht prauchen 

 

3. Es hat dich bestimmt viel Kraft gekostet aus deiner Einsamkeit und Abschottung heraus zu kommen. Wie hast du es geschafft? Und hattest du Hilfe?

ich habe es gnatz aleine geschaft mit einem video wo ich ein bisen über mein leben er zlet habe ich hate ser schtage debrisonen die mich inlerich auf gefresen haben ich habe ser schtage kanst for der ausen welt gheapt  und dar reaus zu kommen war ser schwirich aber der hate kanff hat ser gelont  den ich kan mit meiner lebens geschichte anden meschen helfen wie ich dar von weg zu kommen

 

4.Hast du besondere Wünsche für dein Projekt?

ich möichte nur das die meschen sehen mit meinem projekt  Hand in Hand gegen Intoleranz und Gewalt  das sie nicht aleine auf der welt mit hirem leben sind und das es meschen gben tu die zu hören und einen nicht ap stosen und akszptiren so wie der meschen eben ist 

 

5. Lieber Jan, alle reden von Inklusion, was bedeutet Inklusion für dich?

für mich ist inklusion das jeder meschen im leben dar zu gehören tu und nicht aus geschlosen wird weil er anders ist den das gemeinsame leben kan gnatz viel spass machen  man kan supper vile tolle sachen unter nemen und man kan zu sammen gnatz viel vom ander für das leben lernen das ist inklusion für mich

 

6. Möchtest du den Lesern noch was mit auf dem Weg geben?

last euch von nimaden den spass am leben nemen den euher leben ist was besonderes die meschen die euch den spass dran nemen wisen ganicht was sie in hirem eigen leben alles ferpasen

 

Die Bilder darf ich, mit freundlicher Genemigung von Jan Patrik Kleen für diesen Artikel benutzen.

 

Hand in Hand gegen Intoleranz und Gewalt

Ein lied von jan Kleen und Jens Krichels

das hat viel spass gemacht mit Jens Krichels ein gemeinsame lid zu machen wünsche euch viel spass bei an hören würde mich über das teilen freuhen =)

Posted by Jan Kleen on Montag, 16. November 2015

 

 

Willkommen

Herzlich Willkommen auf meiner Webseite,

 

Da es mir ein Anliegen ist, das jeder Mensch Zugang auf meiner Webseite haben kann, versuche ich mich in Barriere-freiheit. 

Das heißt das ich auch Leichte-Sprache bzw. einfache Sprache anwende oder dies zu mindestens versuche. Zumindest bin ich bemüht.

Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen, ich habe erst als Erwachsene das richtige Schreiben gelernt. Ich war somit eine von Aktuell 7,5 Millionen(ganz viele)  Menschen in Deutschland die nicht richtig Lesen und Schreiben können.Ich gebe mir Mühe möglichst Fehlerfrei zu schreiben,leider gelingt mir es nicht immer.

Nun wünsche ich ihnen viel Freude und heiße sie nochmal willkommen.

Viele Grüße

Alex Ernst