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Hallo ihr lieben,

Nun bin ich schon eine Weile Inklusionsbotschafterin. Ihr seid bestimmt neugierig was sich in den Letzten Monaten so getan hat.

Dann macht es euch mal Bequem, denn ich werde ich euch  Berichten was sich so ergeben hat.

Ende2 2016 habe ich damit angefangen Psychotherapeuten anzuschreiben, und ihnen die Situation von Menschen mit einen Lernhindernis zu beschreiben. Und zwar das Betroffenen selten einen Therapieplatz bekommen auf Grund der Diagnose „Lernbehindert“ ich verwies auf die Behindertenrechtskonvention und nannte einige Artikel daraus. Außerdem berichtet ich von eigenen Erfahrungen mit diesem Stigma und fragte ganz gezielt ob sie mit Menschen mit einen Lernhindernis arbeiten. Da es mein großes Ziel ist, eine Liste zu erstellen um diese Betroffenen bereit zu stellen.

Damit die Diskriminierung der Abweisung zukünftig so gering wie möglichst so gering wie möglich ist. Und Betroffenen schon bei der Suche der Mut vergeht.

Leider haben von den vielen Vielen Therapeuten nur zwei geantwortet. Eine war sehr geschockt über die Tatsache, dass es im Jahr 2016, immer noch solche Ausschlusskriterien gibt. Sie war sofort bereit sich auf meine Liste aufnehmen zu lassen. Eine andere wiederum, machte mir deutlich des Menschen mit einer „Lernbehinderung“ weitaus mehr von kreativen Angeboten profitieren. Und sie Menschen mit diesem Handicap nicht behandelt. Diese Antwort löste einigen Unmut bei mir aus, da sich wieder einmal bestätigte was ich so oft erlebte und von Betroffenen höre.

Gut, aber so leicht gebe ich nicht auf! Ich habe ein festes Ziel. Also wendete ich mich an die Psychotherapeuten Kammern des Landes, schilderte ihnen die Situation und bat um Hilfe. Leider sahen sie sich nicht in der Verantwortung und verwiesen mich auf die Ärzte Kammern des Landes. Also gut dachte ich mir, dann schreibe ich die halt an. Erklärte erneut die Situation und sagte das die Psychotherapeuten Kammern mich zu ihnen verwiesen haben. Schnell bekam ich auch Antwort, sie können nichts für mich tun, ich solle mich an die Psychotherapeuten Kammern wenden. Eine Dame der Ärzte Kammer, reif mich zurück, dies war zum Teil ein gutes aber auch ernüchterndes Gespräch.

Nach dem ich das ganze Pink-Ponk spielen hinter mich gebracht habe, schrie ich Frauen Projekte an. Hier war und ist die Resonanz groß. Ich werde im nächsten Jahr zu den verschiedenen Projekten fahren um dort zu Referieren. Ich stehe in guten Austausch mit ihnen und bin gespannt was die Zukunft bringt.

Ein weiterer Punkt ist das Thema Stigma Auflösen, hier habe ich den Elternverein Gemeinsam-Leben Gemeinsam-Lernen angeschrieben. Und ihnen von mir Berichtet. Das ich vor 17 Jahren mit der Fehldiagnose „Lernbehindert“ auf einer Förderschule abgeschoben wurde. Und was es heute noch für mich bedeutet. Hier stehe ich auch in Kontakt was mich sehr glücklich macht.

In Februar gab es viel Aufregung um mich. Die Zeitschrift Freundin brachte einen großen Artikel über mein Leben als Funktionale Analphabetin raus. Für mich war es ein Experiment und ein Abenteuer was aber trotzdem einiges in mich Ausgelöst hat. Die Rückmeldungen waren enorm Positiv, In den Bereich Funktionaler Analphabetismus passiert gerade so viel, leider aber noch zu wenig, in Bereich Inklusion. Hier werde ich immer mal wieder, etwas in Rahmen meines Inklusionbotschafter seins versuchen zu bewegen und weiterhin Öffentlichkeit schaffen.

In den nächsten Wochen werde ich es ein bisschen Ruhiger angehen lassen, da ich noch ein MRT vor mir habe, im dem ein Fibrom in meinem Bein auf dem Grund gegangen wird. Dann geht es Ende März noch in die Spezialsprechstunde der Neurochirurgie um alle Befunde zu besprechen. So das ich wahrscheinlich in April einmal unters Messer muss, um mein Fibrom zu entfernen da es schmerzen verursacht. Ich bin jedenfalls gespannt nein eigentlich ziemlich nervös.

Ansonsten genieße ich die neue Wohnung und die Nähe zum Wald und zum See. Es ist immer wieder ein Ort des Kraft-Tankens und der Ruhe.

So das war es auch schon von mir.

Seid lieb Gegrüßt.

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